Amanda sprach kürzlich bei der Stanford-Institut für menschenzentrierte künstliche Intelligenz (HAI) 2024 AI+Education Summit auf einem Panel zum Thema „Was brauchen Pädagogen von KI?“ Ihre Antwort war aufschlussreich: Es ist viel mehr, als wir denken.
Die Realität in den Early-Adopter-Gemeinschaften ist, dass wir uns in einer GenAI-Blase befinden. Für die meisten Lehrer und Schulleiter ist das nicht der Fall. Wir befinden uns noch in der Anfangsphase der GenAI-Einführung. Laut einer aktuellen Edweek-Umfrage:
- Zwei Drittel der K12-Pädagogen haben KI-Tools noch nicht verwendet.
- Nur 2 % haben sie intensiv genutzt.
Erschwerend kommt ein Klima hinzu, das von unterschiedlichen Emotionen geprägt ist:
- Angst und Unsicherheit sind weit verbreitet – fast die Hälfte der Lehrer fühlt sich mit GenAI unwohl (Edweek).
- Lehrer befürchten Betrug durch KI (72 %) und negative Auswirkungen auf den Lernprozess (60 %) (Imagine Learning).
- Allerdings herrscht auch Begeisterung über das Potenzial von GenAI – die Hälfte der befragten Pädagogen ist begeistert oder optimistisch (Quizlet).
Hier sind unsere 5 Schlüssel zur Einführung, die in der Sitzung besprochen wurden:
- Umfassende Schulungen zu KI-Kompetenzen für alle Beteiligten
- In den Job eingebettete GenAI-Anwendungen
- Klare Hinweise zum verantwortungsvollen Umgang
- Entwicklung sicherer und zuverlässiger GenAI-Tools für Studierende
- Spezielle Ressourcen und Zeit für von Pädagogen geleitete Innovationen
Wir glauben, dass Lehrer mit den erweiterten Fähigkeiten von GenAI weiterhin Experten im Unterrichten bleiben sollten. Von ihnen zu erwarten, dass sie mit der sich schnell verändernden Technologie Schritt halten, ist unrealistisch. Im K12-Bildungsbereich gab es schon lange keine bedeutenden Fortschritte, und dies ist eine Gelegenheit für sofortige Verbesserungen.