Wichtige Erkenntnisse
- Die KI-Nutzung hat sich in den letzten sechs Monaten mehr als verdoppelt. 75 % der Wissensarbeiter weltweit verwenden mittlerweile GenAI-Tools.
- 79 % der Führungskräfte sind sich einig, dass sie KI einführen müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Allerdings befürchten 60 %, dass es in ihrem Unternehmen an einem Implementierungsplan mangelt.
- 78 % der KI-Benutzer aller Generationen bringen ihre eigenen KI-Tools zur Arbeit mit (BYOAI).
- 66 % der Führungskräfte würden niemanden ohne KI-Kenntnisse einstellen und 71 % bevorzugen weniger erfahrene Kandidaten mit KI-Kenntnissen gegenüber erfahreneren Kandidaten ohne KI-Kenntnisse.
- KI-Power-User erhalten Unterstützung und maßgeschneiderte Schulungen, wodurch ihre Produktivität, Kreativität und Arbeitszufriedenheit deutlich gesteigert wird.
Implikationen für die Bildung
Erfahrungen mit KI werden zu einem entscheidenden Einstellungskriterium, denn Untersuchungen zeigen, dass der Einsatz von GenAI Qualifikationslücken deutlich reduzieren kann. 77 % der Führungskräfte gehen davon aus, dass Nachwuchstalenten durch KI mehr Verantwortung übertragen wird. Dies unterstreicht die Notwendigkeit für Schulen und Universitäten, die Studierenden entsprechend vorzubereiten.
Allerdings haben nur 39 % der KI-Anwender am Arbeitsplatz eine Schulung durch das Unternehmen erhalten, und nur 25 % der Unternehmen planen, dieses Jahr Schulungen zu generativer KI anzubieten. Diese Schulungslücke zeigt sich auch in Bildungseinrichtungen.
Da KI die Arbeit neu gestaltet, werden sich die beruflichen Fähigkeiten voraussichtlich erheblich verändern. Die Lehrpläne müssen angepasst werden, um einzigartige menschliche Fähigkeiten wie Kreativität, kritisches Denken und Beziehungsaufbau hervorzuheben, die in einer KI-gestützten Arbeitsumgebung von unschätzbarem Wert sein werden.
Der rasante Aufstieg der KI verändert den Arbeitsmarkt und macht es für den Bildungssektor zwingend erforderlich, Studierende und Arbeitnehmer mit den zunehmend gefragten KI-Kompetenzen und -Fähigkeiten auszustatten.
Weitere Informationen finden Sie im vollständigen Bericht.